Artikel im Беларускі Гістарычны Агляд über die Einrichtung von Standesämtern in der SSR Belarus ab 1920

In der Zeitschrift Беларускі Гістарычны Агляд – 2017 Т.24 erschien mein Artikel
„Дыяна Зіберт. Установа аддзелаў ЗАГС у ССРБ: грамадзянізацыя і індывідуалізацыя праз устанаўленне парадку.“
über die Verstaatsbürgerlichung und Individualisierung durch die Einrichtung von Standesämtern in der SSR Belarus ab 1920.

Zentrale Aussage des Artikels ist, dass man zwar durchaus berechtigterweise bei der Geschichte der Sowjetunion und daher auch der Sowjet-Belarus an die Errichtung einer Massengesellschaft denkt; aber parallel wurden Frau und Mann durch ein  von Anfang an errichtetes Verwaltungsorgan, nämlich die Standesämter mit dem Institut der Zivilehe (und auch durch die Ausgabe von Inlandspässen und sogar durch Volkszählungen) nun auch als Einzelpersonen definiert.

Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe der Zeitschrift: http://www.belhistory.eu/category/2017-t-24-ssh-1-2/

Film: Die vergessenen Kinder von Köln. Deportation Köln – Minsk/Maly Trostenez. -. Werde moderieren

Werde moderieren:

Do. 07. Dez. 2017, 19:00 Uhr
Film: Die vergessenen Kinder von Köln. Deportation Köln – Minsk/Maly Trostenez. Dokumentarfilm von Jürgen Naumann, D 2006, 60 Min.
Anschließendes Podiumsgespräch mit Paul Kohl.
NS-Dokumentationszentrum Köln | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Jürgen Naumann folgt den Spuren von über dreihundert jüdischen Kindern und Jugendlichen, die im Juli 1942 von Köln aus deportiert wurden. Viele von ihnen hatten in der „Jawne“, dem einzigen jüdischen Gymnasium im Rheinland, Zuflucht gefunden. Ehemalige Schülerinnen und Schüler der „Jawne“, die auf Kindertransporten nach Großbritannien durch den Direktor der Schule Dr. Erich Klibanksy gerettet werden konnten, berichten über das Schicksal von Schulkameraden und Familienangehörigen.

Unter den insgesamt 1.164 Juden aus Köln, Bonn und anderen Städten der Region, die am 24. Juli 1942 im Wald von Blagowschtschina, in der Nähe von Minsk, erschossen wurden, befanden sich auch Dr. Erich Klibansky mit seiner Frau Meta und ihren drei Kindern.

Im Anschluss an die Filmvorführung berichtet der Autor Paul Kohl über die Entstehung des Dokumentarfilms. Er hat über die Verbrechen der Wehrmacht und Polizei in den eroberten Gebieten der Sowjetunion publiziert und die Filmaufnahmen in Belarus begleitet.

Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=915#v23307

Sunday Times of Malta: Article on of the Maltese in Nazi-occupied Corfu

The Sunday Times of Malta am 15. Oktober 2017 veröffentlichte einen Artikel  von Diana Siebert über das Schicksal der Malteser im von den Deutschen okkupierten Korfu.

Im Mai 1944 wollte die deutschen Besatzungsmacht die korfiotischen Malteser zur Zwangsarbeit deportieren.

Zum Artikel:

https://www.timesofmalta.com/articles/view/20171015/life-features/The-fate-of-the-Maltese-in-Nazi-occupied-Corfu.660442

 

Vortrag und Diskussion: 100 Jahre Roter Oktober in Petrograd

Mo 06.11.2017 / 19.30 – 21.45 Uhr / Friedensbildungswerk, Obenmarspforten, Köln-Innenstadt

Die einen nennen es Revolution, die anderen einen Putsch: ein Jahr vor Ende des Ersten Weltkriegs besetzte am 25. Oktober/ 7. November 1917 das Revolutionäre Kriegskomitee des Petrograder Sowjets (Rat) die Schaltstellen der Stadt (heute wieder: Sankt Petersburg) und verhaftete die Provisorische Regierung des Russischen Reiches. Die neu ausgerufene Sowjetregierung unter den bolschewistischen Führern Lenin und Trotzki verabschiedete in großer Geschwindigkeit Dekrete über den Frieden, den Grund und Boden, die Nationalitäten und die Religionsfragen.
Wurden diese auch durchgeführt?
Wie breit war die Machtbasis in der russischen Provinz und in Polen, Finnland, der Ukraine und dem Belarus?
Wie konnten die Bolschewiki sich gegen die anderen sozialistischen und antisozialistischen militärischen und politischen Kräfte durchsetzen?
Gab es in dieser Situation pazifistische Strömungen?
Warum unterzeichnete das sowjetische Russland mit dem deutschen Kaiserreich und seinen Verbündeten einen Friedensvertrag?

Dr. Diana Siebert, Universität Siegen, beleuchtet Ursachen und Verlauf dieses weltgeschichtlich bedeutsamen Ereignisses, das ohne Zweifel bis heute seine Auswirkungen zeigt. Nicht nur die gegenwärtige Regierung Russlands tut sich schwer mit dem 100-jährigen Jubiläum.

http://www.friedensbildungswerk.de/html/krieg.html#Petrograd

zum Spiegel-Heft Russland:Geschichte

Spiegel-Heft Russland:Geschichte

Die Ukraine im „Spiegel GESCHICHTE“ zum Thema „Russland“ – ein Faktencheck.
10 Antworten der Initiative Demokratische Ukraine zu 10 Zitaten.
Von Tatiana Dettmer, Vera Ammer und Diana Siebert

1. Zwischen Moskau und Berlin /// 2. Hungersnot 1930er Jahre /// 3. Ukrainische SSR als UNO-Mitglied /// 4. Krim zur Ukrainischen SSR /// 5. 1992 bis 1994 /// 6. Wen die Korruption entfremdete /// 7. Wer auf dem Maidan demonstrierte /// 8. Schossen Maidandemonstranten 2013 zuerst? /// 9. Donezk und Luhansk 2014 /// 10. Sendet Russland nur Geld und Berater nach Donezk und Luhansk? /// Fazit

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